Aconic - Wagi Museum Schlieren

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Der Begriff Aconic steht für AntiCONtactelectronIC. Die grossen Fortschritte der Halbleitertechnik hatten in den damaligen Jahren zu einem verbreiteten Einsatz der Elektronik in allen Gebieten der Industrie und des täglichen Lebens geführt. Erst Halbleiterelemente, wie Dioden und Transistoren, ermöglichten den Bau der grossen elektronischen Rechenanlagen und die damals gewaltige Entwicklung in der Raumfahrt.

Halbleiterelemente haben keine beweglichen Teile, sie arbeiten daher sehr schnell, ohne Abnützung und vollkommen geräuschlos. Schlieren hat den Wert dieser Vorteile für Aufzugssteuerungen frühzeitig erkannt und eine Schaltungstechnik entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse des Aufzugsbetriebes abgestimmt war.



Bei einer Aufzugssteuerung mit statischen Elementen, das heist ohne bewegliche Kontakte,fielen Störungen wegen Verschleisses, Schmutzes, Staubs und Feuchtigkeit weg. Kontaktlose Aufzugssteuerungen arbeiten geräuschlos und ausserordentlich zuverlässig.

Die hohe Schaltgeschwindigkeit der Halbleiterelemente erlaubte zudem die Anwendung neuer Steuerungsprinzipien. Aconic Aufzugssteuerungen zeichneten sich durch grosse Betriebssicherheit, Geräuschlosigkeit und geringen Platzbedarf aus. Die Transistoren, die im Aconic-System als Schalter wirkten, waren in steckbaren Blöcken eingebaut und konnten daher jederzeit ausserhalb der Schaltung kontrolliert werden.

Zur Herstellung der Verbindungen zwischen den verschiedenen Schalttransistoren und zur Einführung von Signalen aus anderen Einheiten und äusseren Informationensgebern wurden Rahmen mit einem Kreuzschienensystem in zwei Ebenen verwendet. In der einen Ebene waren die Schienen für die Eingänge der Transistoren, in der anderen Ebene, senkrecht dazu, die Schienen für die Ausgänge der Transistoren und für den Anschluss der externen Informationen angeordnet.

Grössere Schaltelemente waren in steckbaren gedruckten Leiterplatten aus wärme- und feuchtigkeitsbeständigem Isolierstof eingelötet. Diese Elemente arbeiteten mit Zeitverzögerungs-schaltungen, Verstärkern für die Speisung von Schalschützen und Signallampen usw. Dieses Verfahren gewährleistete die wirtschaftliche Herstelllung fehlerfreier Schaltungen.





 
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