Econom - Wagi Museum Schlieren

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Unser SCHLIEREN ECONOM-Aufzug war ein Serie-Fabrikat mit dem Stempel der Einzelanfertigung. In allen Teilen genormt und vorfabriziert, repräsentierte dieser Aufzug den damals letzten Stand der technischen Entwicklung.

Zugleich vereinigte er alles in sich, was im Aufzugsbau längst als tausendfach bewährt galt. Die Herstellung  in Serien erlaubte nicht nur kürzeste Lieferfristen; sie wirkte sich vor allem in der Preisgestaltung äusserst günstig aus. Mit einer zweckmässigen Normung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Fabrikationszahlen zu erhöhen, die Fertigungszeiten zu senken und die Lagerhaltung zu vereinfachen.

Grössere Fabrikationszahlen rechtfertigten bessere Fertigungs-einrichtungen. Die Qualität der Arbeit wurde erhöht und Baustoff gespart. Es konnte also bei gesteigerter Qualität ein geringerer Fabrikationspreis erzielt werden.

Wenn man von Normung sprach, war damit gleichzeitig auch eine Typenbeschränkung verbunden. Normung und Typenbeschränkung bedeutetn aber einen Eingriff in die Freizügigkeit im Verkauf und der Konstruktion und zwangen den Kunden, sich für ein festgelegtes Sortiment unter Verzicht auf Spezialwünsche zu entscheiden. Es war daher nur natürlich, dass alle Sparten vorerst ihre inneren Widerstände überwinden mussten, um sich danach um so aufgeschlossener für eine Normierung und Typenbeschränkung einzusetzen.

In Erkenntnis dieser Tatsachen hatte sich unsere Geschäftsleitung im November 1959 entschlossen, auf dem Gebiete des Aufzugbaues für einfachere Aufzüge eine Normung in Verbindung mit einer Typenbeschränkung durchzuführen, das hiess, nebst den, Massaufzügen“ und, Mass-Konfektionsaufzügen' den typischen ,Konfektionsaufzügen genannt ECONOM-Aufzug, mit seinen preislichen und terminlichen Vorteilen zu bauen.

Für Behörden wie auch für private Bauherren wurde es infolge steigender Bodenpreise und Baukosten, bereits damals immer schwieriger, Wohnungen in Neubauten zu erschwinglichen erschwinglichen Preisen bereitzustellen.  

In der Schweiz, besonders in grossen Städten und in deren  Umgebung, das Bauland ausserordentlich knapp geworden war, ergab sich  die Notwendigkeit, in die Höhe zu bauen. Dies wiederum bedingte in den  meisten Fällen den Einbau von Aufzügen, wobei es - besonders bei Wohnungsbauten - der verständliche Wunsch der Kundschaft war, einen preislich günstigen, einfachen, aber trotzdem qualitativ einwandfreien Aufzug zu erhalten.

Die Bearbeitung eines ECONOM-Aufzuges war nochmals wesentlich einfacher. Der D-Plan lag auf Lager, lediglich die Hubhöhe, die Anzahl Stockwerke und Haltestellen und der Name des Kunden mussten noch eingezeichnet und die ungültigen Alternativen gestrichen werden.

Auf die einmalige Ausführung des Original-D-Planes hatten wir in bezug auf alle technischen Einzelheiten und gute, übersichtliche und vollständige Darstellung besondere Sorgfalt verwendet, so dass ein ECONOM-D-Plan als mustergültiger Plan bezeichnet und verwendet werden konnte. Dasselbe galt eigentlich für alle andern Unterlagen, die im TB für econom-Aufzüge erstellt wurden.

Die Bearbeitung eines jeden economAufzuges im TBA nahm nicht nur wenig Zeit in Anspruch, sondern erfolgte auch kurzfristiger. Dadurch wurden viele Mitarbeiter entlastet und fanden besser Zeit, die übrigen Aufträge termingerecht zu erledigen und andere technische Probleme gründlicher zu studieren, als das bisher möglich war.




 
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