Hebetechnik - Wagi Museum Schlieren

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Schweizerische Wagons- und
Aufzügefabrik AG Schlieren

Wagistrasse 13
CH-8952 Schlieren ZH



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Schlieren Hebebocksysteme
sind europaweit im Einsatz
für Schienen- und Pneufahrzeuge
Geschichte



Die ältesten" Schlieren" Hebeböcke mit Jahrgang 1901, sind fast so alt wie die Firma selbst. Damals wurde im Rahmen von Eisenbahnwagenbestellungen je ein Satz handbetriebener Hebeböcke an die Birsigtalbahnan die damalige Aarau-Schöftland-Bahn und an die Chemin de Fer Regional Val de Travers geliefert.



Eine Werbung für diese Hubaggregate erfolgte damals nicht. Die in der Folge trotzdem sporadisch eingehenden Bestellungen wurden nur als besonderes Entgegenkommen gegenüber dem Besteller erledigt. Dementsprechend gab es auch keinen eigentlichen Produktions- und Verkaufszweig.

Die technische Auftragsbearbeitung erfolgte bis 1954 nebenbei im technischen Büro Vorrichtungsbau während die Abteilung Werkzeug- und Lehrenbau jeweils die Fabrikation übernahm.

Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist es verständlich, dass spezielle Akten über die Geburtsstunde des ersten motorangetriebenen "Schlieren" -Hebebocks nicht mehr vorhanden sind. Wir können aber mit Sicherheit annehmen, dass diese in den Zeitraum zwischen 1925 und 1928 fällt.

Die technisch ausgereifte und bewährte Hebe-Einrichtung hatte sich in kurzer Zeit in Fabrikationsunternehmen für Schienen- und Strassenfahrzeuge, bei Verkehrsbetrieben und in Garagen als unentbehrlich erwiesen und im In- und Ausland Interesse gefunden. Die am Automobilsalon in Genf im Jahr 1963 erstmals augestellten "Schlieren-Hebeböcke" waren für die Fachwelt eine sensationelle Neuheit.



Von den über tausend Hebeböcken neuerer Ausführung stand fast die Hälfte im Aualand im Einsatz. So wurden Schlieren-Hebeböcke unter andrem an die Metro Mailand, Stadtwerke Wien, Österreichische Bundespost oder an die Portugisischen Staatsbahnen geliefert. Auch die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich nutzten die Hebeböcke für den Unterhalt und Reperaturdienst.

Die fortschreitende Rationalisierung veranlasste die Konstrukteure in Schlieren die Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Für eine Grossfirma der Maschinenindustrie wurde für den rationellen Werksgüterumschlag auf einer Grossdrehbank eine Abwandlung der konventionellen "Schlieren-Hebeböcke" konstruiert.

Ausser dieser Sonerausführung bestehen auch Zusatzgeräte die das Heben von Personenkraftwagen oder das Heben von Fracktcontainern ermöglichten.

Eine weitere Anwendung des Hebebocks, das heisst der Idee der Hubbewegung mit motorisch angetriebener Spindel, war die Schwenkrampe welche in die Einfahrt von Autos in zwei verschiedene Parkebenen gestattete.


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Hebeböcke
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