Industrieaufzüge - Wagi Museum Schlieren

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Aufzugbau
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Industrie- und Kleinwarenaufzüge

Eine Anlage galt als Kleinwarenaufzug, wenn sie keine Innensteuerung besass, die Kabine eine lichte Grundfläche von nicht mehr als 1 m2 aufwies und der Zutritt von Personen in die Kabine erschwert und das Mitfahren verboten war. Der Zutritt galt als erschwert, wenn die lichte Höhe der Kabine beziehungsweise ihrer durch fest angebrachte Zwischenböden gebildeten einzelnen Fächer nicht mehr als 1,2 m betrug oder wenn die Ladeöffnungen mindesten o,8 m über dem Boden angeordnet waren.


Aufzüge, die diesen Bedingungen entsprachen, konnten mit wesentlich vereinfachten Konstruktionen ausgeführt werden und erforderten bedeutend weniger bauliche Vorkehrungen. Aus diesen Gründen kam der Einbau eines solchen Warenaufzuges merklich billiger zu stehen als ein Warenaufzug mit grossen Dimensionen und mit der Möglichkeit des Mitfahrens von Personal.

Unser SCHLIEREN Kleinwarenaufzug war also der ideale Warenaufzug für Kleinbetriebe. Zu Beginn waren unsere Kleinwarenaufzüge überwiegend als Speisenaufzüge in Restaurants, Hotels und Spitälern oder als Aktenaufzüge in Bürohäusern in Betrieb. Erst im Zuge intensiverer Rationalisierungsbestrebungen, kamen Kleinwarenaufzüge als Warenaufzüge in vermehrtem Masse zur Verwendung.

Je nach den örtlichen Verhältnissen bot der Aufzug noch einen andern Vorteil. Die Auffüllung des Lagers konnte durch den Aufzug direkt von der Strasse  oder dem Hof aus geschehen, ohne das Verkaufsgeschäft irgendwie zu tangieren:

Es bereitete uns keine Schwierigkeit, in der obern Haltestelle zwei gegenüberliegende Zugänge (einer auf Seite Laden und einer gegenüberliegend auf Seite Hof oder Strasse) auszuführen. Bedingung war nur, dass der Zugang durch bauliche Vorkehrungen gegen direkte Witterungseinflüsse geschützt wurde.

Die Charakteristiken eines Kleinwarenaufzuges in einem Verkaufsgeschäft waren in der Regel folgende:

Nutzlast 150 kg
Kabinendimensionen
0,8 m breit; 0,92 m tief; 1,2 m hoch.

Schachttüren
Vertikale Doppelschiebetüre, 0,8 m breit; 1,2 m hoch (je nach der lichten Höhe des obern Stockwerkes konnten die Zugänge der Schachttüren bis 0,8 m über dem Fussboden angeordnet werden).

Geschwindigkeit
0,6 m/Sek.





 
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