Neue Schiebebühne 1958 - Wagi Museum Schlieren

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Neue Schiebebühne 58

Auf dem Werksareal in Schlieren östlich der Schreinerei befand sich 1958 das Neubauprojekt Finissagehallen im Stadium der baulichen Verwirklichung. Für den internen Transport zu und von diesen Hallen wurde die Errichtung einer zweiten Schiebebühnenanlage nötig.

Dass für den Transport der Schiebebühne damals acht Eisenbahnwagen notwendig waren deutet darauf hin, dass es sich um ein sehr schweres und - in Details zerlegt - sperriges Objekt handelte. In der Tat wog die Schiebebühne ungefähr 70t, und sie war für eine Tragkraft von ebenfalls 70t konstruiert. Die Länge ihres festen Teiles betrug 26,5m.

Es war damals nötig, die Vorbereitungen für die Montage sehr frühzeitig anzusetzen. So musste bereits die Beladung der Wagen im Lieferwerk derart erfolgen, dass die schweren Einzelteile (das schwerste Stück wog zwölf Tonnen) in der richtigen Lage auf die Eisenbahnwagen gesetzt wurden, damit beim Abladen auf dem Montageplatz in unserem Werk keine zusätzlichen Manipulationen notwendig wurden.

Zu diesem Zweck ist durch das Lieferwerk ein Entladeplan entworfen worden, nach welchem dann sämtliche Details bezeichnet wurden. Die Vorbereitung auf dem Montageplatz bestand darin, dass durch unsere Reparaturabteilung massive Unterbauungen erstellt wurden, die das grosse Gewicht tragen konnten.

Diese Massnahme war nötig, damit für die Montage die Schiebebühne von allen Seiten her zugänglich wurde. Auf diesen Unterbauungen konnten so die Details entladen und bereits montagebereit ausgerichtet und ausnivelliert werden.

Mangels genügender Hebezeuge kam der SWS ein Kranfahrzeug einer auswärtigen Transportfirma, mit 18 Tonnen Tragkraft, zu Hilfe, und es war eine Freude, zu sehen, mit welcher Virtuosität die verschiedenen Einzelteile millimetergenau aneinandergereiht werden konnten.

 
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