Rolltreppenbau - Wagi Museum Schlieren

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Geschichte


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Bereits im Jahre 1936 konnte die SWS ihre erste Rolltreppe, einen Lizenzbau aus Deutschland nach Holland liefen. Noch vor Beginn des zweiten Weltkrieges konnten einige weitere Rolltreppen entwickelt und abgeliefert werden.

Während der Kriegsjahre stockte der Absatz an Fahrtreppen vollständig. Sofort nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges ging die SWS Schlieren daran, eine vollständig neue Rolltreppe zu bauen, unter Verwendung von modernsten Konstruktionsmaterialien und mit dem Ziel, eine möglichst vibrationsfrei und geräuschlos laufende Treppe zu erhalten. Dieser Neukonstruktion war ein voller Erfolg beschieden, hielt sie doch in allen Beziehungen einen Vergleich mit den neuesten amerikanischen Konstruktionen aus. An Stelle des Holzes für die Treppenwangenverschalung verwendeten wir damals mehrheitlich Aluminium.



Die Treppenstufen selbst waren ganz aus Aluminium, die Stufenplatten sehr fein gerippt, um jede Gleitgefahr auszuschliessen. Während früher hauptsächlich nur schmale Rolltreppen gebaut wurden, waren die kommenden Schlieren Rolltreppen breiter hergestellt. Weiter modernisierten wir diese Konstruktion durch Verwendung von Gummirollen. Interessierten sich zuerst vorallem Waren- und Kaufhäuser für diese moderne und leistungsfähige Transporteinrichtung, erkannten doch bald auch Banken, Bahngesellschaften und Stadtverwaltungen die Vorteile der Rolltreppe, deren Förderkapazität ungefähr das 25- fache eines entsprechenden Aufzugs betrug.

Schon 1953 installlierten die Dänischen Staatsbahnen im Hauptbahnhof  Kopenhagen zwei grosse "Schlieren" Rolltreppen und im gleichen Jahr erleichterte die Stadtverwaltung Stockholm den Fussgängerverkehr mit 12 "Schlieren" Rolltreppen in zwei öffentlichen Gebäuden. Die erste vollständig in der Schweiz von uns hergestellte Rolltreppenanlage mit Glasbalustraden wurde Mitte 1965, anlässlich der Eröffnung des damaligen Kaufhauses Regina in Dietikon, ihrem Betrieb übergeben.



Für die neuen Stationen des erweiterten U-Bahn-Streckennetzes in Stockholm bestellten die AB Storstockholms Lokaltrafik bei der Schlieren AB Stockholm; unserer Tochtergesellschaft in Schweden 36 Rolltreppen. Sie sicherte sich zudem ein Optionsrecht für 3 weitere Treppen.Bei diesem Grossauftrag kommt ein neues Modell zum Einbau, welches eigens für den strengen Betrieb in Metrostationen konzipiert wurde.

Es handelt sich dabei um die Weiterentwicklung einer Fahrtreppe, welche von den Firmen SWS, Schindler und Wertheim-Werke, Wien, entwickelt und heute bereits in Grossserien hergestellt werden. Im Gegensatz zu den bisher üblichen Rolltreppen, die 4 bis 6m Höhendifferenz überwinden, werden die U-Bahn-Modelle Förderhöhen bis zu 24 m aufweisen.



Der Zusammenschluss mit dem Schindler Konzern brachte auch auf dem Gebiet des Rolltreppenbaus Umstellungen. Die Fabrikation in Schlieren wurde konzentriert. Der damals steigende Bedarf an Rolltreppen überschritt die Produktionskapazitäten. Mit dem Zusammenzug weiterer bestimmter Produktegruppen erfolgte nun die Fabrikation der Rolltreppen in zwei anderen Konzerngesellschaften.

In Schlieren blieb aber die Rolltreppenzentrale (RTZ). Diese Umfasste den zentralen Verkauf die Montage und den Unterhaltsdienst.



 
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