SBB UIC Bpm Typ Z1 - SCHLIEREN® Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren

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Schweizerische Wagons- und
Aufzügefabrik AG
Wagistrasse 13
CH-8952 Schlieren ZH







Eurofima Bpm Typ Z1

Im Jahre 1978/79 wurde dieser Fahrzeugtyp von den schweizerischen Wagonfabriken unter der Federführung von uns konstruiert. Die SBB bestellte insgesamt 30 Fahrzeuge; sie wurden zum Teil in Komponenten innerhalb der schweizerischen Wagonfabriken gefertigt.



1980 standen 10 Fahrzeuge in Schlieren, 10 bei der SIG in Neuhausen und 10 bei der FFA in Fertigstellung. Schindler Waggon AG Pratteln, lieferte für alle Wagen das von Schindler und SCHLIEREN entwikkelte Drehgestell damals neuester Bauart. Die neuen Fahrzeuge waren für den internationalen Einsatz innerhalb Europas bestimmt; sie entsprachen demnach den Bedingungen nach RIC. Die Wagen waren für eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 160 km/h ausgerüstet und zusätzlich vorbereitet für die Erweiterung auf 200 km/h.

Die eingebauten SCHINDLER/SCHLIEREN Drehgestelle 76-II, nach den UIC Bedingungen geprüft, eigneten sich für Geschwindigkeiten  über 200 km/h. Auch die übrige Ausrüstung der Fahrzeuge entsprach der UIC-Norm, so vor allem auch bezüglich Stromversorgung und Steuerung der verschiedenen Anlagen.



Der Fahrgastraum mit insgesamt 80 Sitzplätzen war in zwei Grossraumabteile unterteilt. Wie im Flugzeug waren die Sitze hintereinander angeordnet. Jedem Sitzplatz wurde eine Spotlampe zugeordnet, die das individuelle Ausleuchten jedes einzelnen Platzes ermöglichte.

18. Juni 1980: Der erste RIC-Grossraumwagen mit Klimaanlage, UIC-Typ Z1, Serie Bpm, verlässt das Werkareal in Schlieren. Der erste ausgelieferte Wagen wurde in den Monaten Juli und August 1980 durch die SBB eingehend erprobt.

Laufversuche, Kastenschwingversuche, testen der Klimaanlage, messen der thermischen und akustischen Isolation sowie Erprobung der Ausrüstung und Anlagen standen auf dem Programm.

Nach Ausführung einiger Ergänzungsarbeiten wurden die Wagen dem Betrieb im klassischen EUROFIMA Farbton übergeben.

 
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