Spezialantriebe - Wagi Museum Schlieren

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Geschichte



Um unser Fabrikationsvolumen zu vergrössern, prüfte man in den zwanziger Jahren das Problem der elektrisch angetriebenen Glockenläuteanlagen, nachdem festgestellt worden war, das die Steuerapparate, wie sie im Aufzugbau allgemein Verwendung finden, auch für die Glockenantriebe benützt werden können. Anfänglich wurden diese Antriebe auf Rechnung einer Instalationsfirma erstellt, doch führten unliebsame Erfahrungen dazu, die Auftraggeber direkt zu beliefern.

Unser Antrieb entsprach im Grundprinzip dem Handläuten, was von den Intressenten schon längst gewünscht wurde, jedoch mit keinem anderen System bisher so vollkommen erreicht werden konnte. Schon mit einigen kräftigen Zügen wurde die Glocke zum Läuten gebracht. Ist die normale Schwinghöhe erreicht, erfolgten durch das automatische Umschalten der Steuerung nur noch kleine Impulse, die genügten, damit die Glocke in ihrem matürlichen Schwingungsrythmus voll ausklingen konnte.

Unsere Aufzugmaschinen und Steuerapparate zeigten auch noch für verschiedene andere Zwecke mit Vorteil anwendbar. So konnte durch die Kombination der Schneckenradwinden mit Seil,- Ketten- oder Zahnstangenantrieben jede Art von Toren elektrisch betrieben und gesteuert werden. Es wurden denn auch von uns eine grosse Zahl von Fabriktoren, Garagentüren, Kipp- und Klapptoren, hochzieh- oder versenkbaren Zwischenwänden, Portalrolladen sowie ganze Gruppen von Fensterrollladen elektrifiziert.

Einen nicht geringen Anteil am Fabrikationsvolumen hatten auch die Spezialantriebe für verschiedensten Industriegebiete. Sondern auch Antriebe für Rechenreinigungsmaschinen für Stauwewrkkanäle, Rührwerke, Mischtrommeln oder Hebevorrichtungen für Eisenbahnwagen und Autobusse hergestellt.




 
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